Arbeiten im Strafvollzug

Auch in diesem Jahr mussten die meisten Veranstaltungen und Vorträge Corona bedingt ausfallen, der Vortrag von Winfried Geppert über den Strafvollzug in der JVA Celle war fürs Frühjahr geplant, konnte nun aber doch noch am 10. November bei Anke Hartmann in ihrer gemütlichen Scheune stattfinden. Winfried Geppert hat sich zunächst kurz vorgestellt und seinen Werdegang bis zur stellvertretenden Leitung der JVA Celle beschrieben. Die JVA wurde 1710 als „Zucht- und Tollhaus“ gegründet, 1833 wurden die „Irren“ in die neu errichtete Landesirrenanstalt nach Hildesheim verlegt und 1846 die Frauen in die Strafanstalt nach Emden überführt. Seit der Abschaffung der Zuchthausstrafe 1969 ist die Anstalt – seit 1972 unter der Bezeichnung Justizvollzugsanstalt Celle – zuständig für die Vollstreckung von langjährigen Freiheitsstrafen bei männlichen Erwachsenen. Im Jahr 2000 wurde die JVA noch einmal umgebaut und ein Hochsicherheitstrakt mit eingerichtet, die Anstalt hat insgesamt 220 Haftplätze. Winfried Geppert hat dann noch einiges über die Organisation, Arbeit, Aus-bzw. Fortbildung, psychologische Betreuung und Resozialisierung im Strafvollzug berichtet und den Tagesablauf der Gefangenen beschrieben.Er hat seinen Vortrag sehr anschaulich gehalten, sodass immer wieder interessante Fragen auftauchten und es gleich Ideen für eine weitere Veranstaltung mit ihm gab.

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