Einen beeindruckenden Vortrag über die Arbeit der Organisation "Friedensdorf International" hielt deren Vertreterin Frau Lea Preß vor den LandFrauen im Gasthaus Tödter in Oldendorf. Seit 1967 hilft Friedensdorf International verletzten und kranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten. Kinder werden zur kurzfristigen medizinischen Behandlung nach Europa geholt und weltweite Projekte verbessern die medizinische und humanitäre Versorgung in den Heimatländern wie Afghanistan, Angola, Tadschikistan, Usbekistan, Kirgistan und Gambia. Je nach Behandlungsdauer bleiben die Kinder durchschnittlich 6-12 Monate in Deutschland. In dieser Zeit werden sie auch von Ehrenamtlichen betreut. Die häufigsten Krankheitsbilder sind Knochenentzündungen, angeborene Fehlstellungen oder Folgen von Verbrennungen. Finanziert wird die Arbeit nahezu ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Die LandFrauen zeigten sich tief beeindruckt von der segensreichen und seit dem Vietnamkrieg bestehenden Arbeit von "Friedensdorf International".

(Gisela Plaschka)

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